Jerkbaits - Glider, Diver, Softjerks
Jerkbaits sehen für Laien aus wie Wobbler ohne Tauchschaufel. Sie haben in der Regel aber wenig oder keine Eigenbewegung. Wie der Name es verrät, werden diese Kunstköder ruckartig durch das Wasser bewegt. Sie täuschen ein behindertes oder krankes Fischchen vor, was für alle Räuber eine unwiderstehliche Beute darstellt. Diese Köder kommen wie viele Erfolgsköder ursprünglich aus den USA und wurden besonders durch meinen sehr guten Angelfreund Bertus Rozemeijer in Europa bekannt gemacht. Meinen ersten Kontakt mit Jerkbaits hatte ich in den 90er Jahren beim Angeln mit Henk Simonsz. Damals war es ein Experiment, weil erste, tolle Fangberichte auf Hecht durch die Medien geisterten. Es waren noch selbst gebaute Glider, die Henk damals durch das Wasser jerkte. Ich grinste eher ungläubig, zumal Henk an diesem Tag darauf auch nichts fing. Einige Jahre später erwischte Jürgen Haese einen guten Fangtag mit Henk und intensivierte seine Angelei mit diesem Ruckköder.
Die Jerk-Bewegung erzeugt der Angler meistens mit einer kurzen, ca. 1,80 bis 2,10 langen Angelrute, mit der er meistens scharfe, ruckartige Bewegungen erzeugt. Auch das Schlagen in lose oder gestraffte Schnur kann sehr interessante Bewegungen mit Jerkbaits erzeugen, bei denen der Köder entweder langsam oder blitzschnell beschleunigt wird. Teure Jerkbaits wurden meistens aus Holz geschnitzt und mit Blei beschwert. Günstigere, aber nicht unbedingt schlechtere Jerkbaits werden auch aus Kunststoff oder wegen besonders günstiger Formkosten aus Schaummaterial hergestellt. Die bekanntesten Jerkbaits aus Holz sind vielleicht Jack Cobbs Jerkbaits bei den Glidern, der Suick bei den Divern. Man unterscheidet nach stark auftreibenden, schwebenden und unterschiedlich schnell sinkenden Jerk-Baits. Neuerdings werden für das Erreichen größerer Wassertiefen auch öfter schnell sinkende Jerkbaits angeboten. Zwar ist der Lauf weniger spektakulär, aber diese Sinker fangen oft die größten Hechte!
Der besondere Reiz beim Jerkbait liegt in der großen Wasserverdrängung und der damit verbundenen Druckwelle, die vom Raubfisch über die Seitenlinie wahrgenommen wird. Deshalb funktionieren scharf geschlagene Jerkbaits nicht nur im klaren, sondern auch im trüberen Wasser! Für diesen Fall empfiehlt sich ein Jerkbait aus Kunststoff, der zusätzlich Geräuschkugeln eingebaut hat. Der bekannteste Jerkbait in dieser Familie ist wohl der Buster-Jerk von Strike Pro bzw. CWC aus Schweden. Neben den phantastischen Laufeigenschaften dieses Köders, der in ganz Europa kapitale Hechte gefangen hat, gibt es bei Jerkbaits aus Hartplastik einen weiteren und sehr wesentlichen Vorteil: Diese Jerkbaits lassen Hechtzähne weniger stark eindringen als Holzjerks oder Schaumjerks. Bei einem Anhieb rutscht der Köder leichter im Hechtmaul und der Haken lässt sich so leichter im Maul setzen. Uli Beyer liebt auch die Zalt-Wobbler, deren Name eigentlich falsch gegeben wurde. Auch der Zalt aus Schweden ist ein äußerst erfolgreicher Jerkbait, wenn man ihn ordentlich führen kann! Vielleicht besorgen Sie sich die Leser-DVD vom Blinker 5-2010. Darin zeigt Uli Beyer sehr eindrucksvoll, wie erfolgreich Zalt-Wobbler gejerkt werden können!
Man kann den Jerkbait ganzjährig erfolgreich einsetzen, sollte die Modelle jedoch der Wassertemperatur anpassen. Liegt die Wassertemperatur über 15 Grad, können schnell auftreibende, schnell zu fischende Jerks flach eingesetzt werden. Bei niedrigen Temperaturen sollten besser schwebende oder sogar sinkende Modelle gewählt werden, die tiefere Wasserregionen erreichen und besonders langsam gefischt werden können.
Angelpraxis mit Jerkbaits
In den meisten Fällen ist es sinnvoll, für die Präsentation von Jerkbaits erhöht zu stehen. Die meisten Leute schlagen die Hände über dem Kopf zusammen, wenn ich in meinem Schaukelboot auf die Sitzbank steige, um die Rute schön nach unten fischen zu können und besseren "Einblick" ins Wasser zu haben. Diesen Einblick verbessere ich noch deutlich, indem ich mit einer Polbrille arbeite. Wer seinen Jerkbait über größere Distanz im Wasser beobachten kann, kann die Rute sehr gezielt schlagen und erkennt vielleicht sogar interessierte Räuber, die dem Jerk-Bait folgen. Lassen Sie sich aber nie dazu verleiten, den Köder zu früh anzuschlagen. Erst wenn Sie durch einen beißenden Fisch Widerstand spüren, sollten Sie auch anschlagen. Aber zunächst zurück zur Präsentation: Die Jerkrute und die Angelschnur sollten von oben gesehen immer eine gerade Linie bilden. Es ist oft weniger effektiv, zur Seite zu jerken. Aus der Waagerechten heraus wird durch eine Bewegung der Angelrute nach unten der Köder beschleunigt. Ausnahme: Zalt-Wobbler. Sie lassen sich auch gut mit seitlich geschlagener Angelrute präsentieren.
Wie weit und wie stark Sie jerken, sollten Sie am gewählten Köder im Nahbereich ausgetestet haben, denn die Bewegungsmöglichkeiten der Jerks sind sehr vielfältig. Experimentieren Sie ruhig auch einmal die Unterschiede beim Rucken in lose und straffe Schnur aus. Beides kann unterschiedlich erfolgreich sein, der Lauf eines Köders verändert sich teils erheblich mit der Präsentation Ihres Jerkbaits. Die Schnurstraffung und der Kontakt zum Köder sind immer ein wichtiger Erfolgsfaktor, denn straffe Schnur erlaubt nicht nur das Erspüren feiner Bisse, sondern sie verhindert auch ein schnelles Aufsteigen bzw. Absinken des Köders (je nachdem, ob wir einen Floater oder Sinker fischen). Ich habe besonders gute Erfahrungen mit Stopps gemacht, in denen bewusst der Köder ein bis mehrere Sekunden pausiert. Holländische Angler wie Bertus Rozemeijer oder Henk Simonsz fischen häufig sehr schnell und imitieren damit ein schnell flüchtendes Fischchen. Meine besten Erfolge erziele ich aber eher mit langsamer Präsentation und teils längeren Pausen zwischen den Beschleunigungsrucken. Auch einige Minijerks (kleine Rucke mit der Angelrute) von nur 5-10 cm Länge nach kräftigen Schlägen bringen häufig den erhofften Biss.
Immer wieder wird auch das Schleppen mit Jerkbaits beschrieben. Dafür sollte man aber die Angelrute in der Hand behalten und beim Fahren mit dem Boot immer wieder kräftige Schläge mit der Rute auf den Köder geben. Fahren Sie besonders an Krautkanten oder sonstigen Kanten entlang und passen Sie die Bootsgeschwindigkeit so an, dass ein zickzack-Lauf des Köders entstehen kann. Diver wie der Suick eignen sich sehr gut, aber auch mit dem Buster Jerk, dem Zalt oder dem Salmo Slider bzw. Salmo Fatso sind hervorragend geeignet.
Neben vornehmlich Hechten werden auch Zander, Barsche und manchmal sogar Welse mit allen Sorten von Jerkbaits überlistet. Egal, wer da beißt, es ist ein sehr kräftiger Anhieb nötig, den Sie bewusst und mit aller Kraft setzen sollten. Vor allem unerfahrene Angler wagen es oft nicht, mit aller Kraft anzuschlagen. Speziell beim Angeln mit kurzen Jerkruten ist das ein Problem und produziert viele Fehlbisse! Ein großer Hecht hält den Köder wie in einem Schraubstock fest und Sie benötigen neben viel Kraft durch die Rutenspitze möglichst auch einen längeren Rutengriff für optimale Hebelkräfte. Nur so können sie die Haltekräfte eines Großhechtes sicher überwinden und den Köder im Maul so bewegen, dass der Haken fasst. Zwar gibt es in Deutschland einige "Jerkspezialisten", die kürzere Rutengriffe bevorzugen, weil sie handlicher sind, aber für die wirklich großen Fische brauchen Sie optimales Werkzeug. Verlieben Sie sich nicht in Spielerei mit Jerks, sondern achten Sie auf Wesentliches! Wir sagen immer: "Wer fängt, hat Recht!" Ich habe etliche Großhechte auf Jerkbaits fangen können und weiß, wovon ich spreche! Lassen Sie sich deshalb keinesfalls kurze Rutengriffe andrehen, weil man mit ihnen schöner "spielen" kann!
Ein häufiger Fehler ist es, nach dem Anhieb unkontrolliert an dem Fisch herumzuziehen. Üben Sie gefühlvollen, mäßig starken Druck auf den Räuber aus. Da die Bisse fast immer im Oberflächenwasser erfolgen, kommen sie sehr häufig unverhofft wie eine Rakete aus dem Wasser geschossen und schütteln sich im Sprung vom schweren Köder wieder frei!
Das Angebot an Jerkbaits nimmt stetig zu und es kann auch sehr viel Spaß bereiten, mit selbst gebauten Jerkbaits zum Erfolg zu kommen. Vielerorts findet man schöne Bauanleitungen für Jerkbaits und es gibt wenige Köder, die sich so einfach wie diese herstellen lassen.
Die Familie der Jerkbaits lässt sich grob in drei große Gruppen einteilen: Glider, Diver und Softjerks.
Glider
Glider sind in Deutschland die beliebtesten Jerkbaits. Häufig platt und wie ein Fischchen geformt oder länglich-rund wie eine Zigarre bewegen sich diese Köder rhythmisch gejerkt im Zickzack-Kurs nach links und rechts. Gute Glider sollten möglichst waagerecht im Wasser stehen oder waagerecht absinken, damit die Ruckimpulse optimal in Bewegungsenergie umgewandelt werden. Schon bei kleinsten Impulsen sollte ein guter Glider zur Seite ausbrechen und dies unbedingt auch in beide Richtungen gleich weit tun! Ansonsten ist der Köder nicht genau mittig befestigt und muss wie ein Wobbler vorsichtig mit einer Zange an der Befestigungsöse getunt werden. Viele Angler achten auch darauf, dass der Köder nach einem Ruck nicht nur möglichst weit gleitet, sondern auch möglichst stark seitlich aus seiner Schwimmbahn ausbricht. Ich glaube, dies ist auch ein wesentliches Erfolgsgeheimnis aller Jerkbaits und der große Unterschied zu anderen Kunstködern. Ich habe manchmal den Verdacht, dass besonders erfahrene Räuber verstärkt auf Köder beißen, die weit aus ihrer Hauptbewegungsrichtung ausbrechen. Schwimmt er zu gerade aus, so wird er verschmäht. Allerdings gibt es auch von dieser Regel Ausnahmen. Im schwedischen Schärengarten fingen wir vor einigen Jahren im kalten Frühlingswasser nur dann Hechte auf unseren kleinen Buster Jerk, wenn unser Köder nur ruckartig geradeaus schwamm. Ruckte er zu stark seitlich hin und her, wurde er verschmäht. Es gilt hier also auch immer, den täglich geänderten Vorlieben der Räuber zu begegnen!
In Europa und für mich persönlich ist der Buster Jerk von Strike Pro einer der besten Glider überhaupt. Er wurde in Schweden von CWC entwickelt, von Strike Pro produziert und machte seinen Siegeszug durch ganz Europa. Überall konnte er sehr kapitale Hechte überlisten und auch mir hat er einige wunderschöne Meterhechte beschert. Er hat eine äußerst harte und dicke Kunststoffoberfläche, die auch vom größten Hecht nur schlecht festgehalten werden kann. Ihr Anhieb sitzt! Die dicke, integrierte Kugel sendet ein laut hörbares Klackgeräusch bei jedem Jerk bzw. Ruck mit der Angelrute aus und erzeugt so auch im trüberen Wasser Aufmerksamkeit. Ähnlich konstruiert und erfolgreich sind auch die Bomber-Jerkbaits.
Für viele kein astreiner, für mich aber ein perfekter Jerkbait ist auch der Zaltwobbler. Wir nennen ihn gern auch die "schwedische Banane". Besonders schön zu fischen sind die 14 cm - Modelle, wobei ich die schwebenden und sinkenden Modelle meistens vorziehe. Testen Sie hier unbedingt einmal "Farbe 49", den Pünktchen-Zalt, den Zalt speziell und exklusiv für uns produziert! Zwar sind die Schwimmer etwas lebhafter, aber man muss sie deutlich schneller fischen und die äußerst erfolgreichen Pausen lassen sich weniger gut in den Köderlauf integrieren. Die Kunst beim Angeln mit Zalt-Wobblern besteht darin, die extreme Wendigkeit aus diesen Ködern herauszukitzeln. Sie vollziehen nicht nur Links- und Rechtssprünge, sondern drehen sich sogar um die eigene Achse oder machen kleine Loopings, wenn man die Köderführung dieser Jerkbaits optimal beherrscht. Dafür ist es aber wichtig, sie mit besonders kurzen, gleichzeitig aber sehr harten Rutenschlägen zu beschleunigen. Die Schnur sollte dabei leicht durchhängen und nach jedem Sprung des Köders lassen Sie den Köder kurz pausieren. Lose Schnur bei trotzdem gutem Kontakt zum Köder ist hier die Devise - hört sich schwieriger an, als es ist. In den kurzen Pausen zwischen zwei Schlägen erfolgen mit Abstand die meisten Bisse!
Als besonders günstige "Einstiegsdroge" kann ich Ihnen auch die Slider von Salmo empfehlen, die ebenfalls sehr einfach zu fischen sind und sehr lebhaftes Bewegungsspiel aufweisen. Der Fatso von Salmo ist zwar etwas behäbiger, fängt aber häufig kapitale Hechte und Monsterwelse. Neuerdings gibt es auch den Sweeper von Salmo. Auch dieser Glider hat schnell bewiesen, dass er zu den Top-Jerkbaits gehört. Trotz des niedrigen Preises hat besonders Bertus Rozemeijer bewiesen, dass Salmo Jerkbaits in jede Köderkiste gehören!
Diver
Diver sind, wie der Name es verrät, abtauchende Köder. Sie stoßen bei jedem Ruck ein Stückchen in die Tiefe.
Einige Diver haben eine metallische Tauchschaufel, aber nicht wie bei Wobblern im Kopfbereich, sondern am Hinterteil. Diese Tauchschaufel dient dazu, den Köderlauf einzustellen. Durch das Biegen nach unten stößt der Köder steiler in die Tiefe und umgekehrt. Zieht der Köder zur Seite, so kann man durch vorsichtig-seitliches Verbiegen der Tauchschaufel den Geradeauslauf wiederherstellen. Zugegeben, diese Bewegung ist deutlich weniger spektakulär als die eines Gliders. Aber nicht umsonst ist der Suick "Muskie Thriller", wahrscheinlich der berühmteste Diver und Jerkbait überhaupt. Auch ist er einer der meistverkaufte Jerkbaits weltweit, findet nur in Deutschland noch nicht das Vertrauen, das ihm gebührt! Jedenfalls gibt es von keinem anderen Jerkbaits auch nur annähernd so viele Fangmeldungen kapitaler Fische wie vom Suick-Jerk. Fragt man in den USA (dem Mutterland der Jerkbaits!) nach einem Top-Jerkbait, kommt wie selbstverständlich Suick als Antwort! Auch mein Freund Bertus Rozemeijer bestätigt mir immer wieder die außerordentliche Fängigkeit auf extrem kapitale Hechte. In Amerika werden Diver deutlich häufiger mit viel Auftrieb und entsprechend schneller Präsentation gefischt. Hier bei uns scheinen sich die beschwerten Modelle (auch weighted genannt) mehr durchzusetzen, da unsere Hechte anscheinend eine längere Leitung haben und langsamere Köder mögen. Wahrscheinlich ist es auch häufig attraktiver, wenn die beschwerten Modelle etwas tiefer tauchen.
Speziell beim Jerken mit Divern spielt die Schnurspannung eine große Rolle, da diese Köder keine großen Sprünge machen und anschließend immer wieder zur Oberfläche auftauchen wollen. Setzen Sie mehrere Schläge schnell hintereinander und halten die Schnur dabei stramm, erreichen Sie größere Tiefen, als wenn Sie nach jedem Schlag dem Köder Zeit zum Aufsteigen geben.
Extra-Tipp: Um zusätzliche Aufmerksamkeit auf den Köder zu ziehen, kann ein frei bewegliches Spinnerblatt an einem Karabinerwirbel hinten an der Tauchschaufel des Suicks befestigt werden.
Softjerks
Softjerks sind Weichplastikköder, die wie Jerkbaits präsentiert werden. Der erste Softjerk der Welt ist auch heute noch einer der fängigsten: der Delong-Gummiaal, den Uli Beyer schon öfter im Blinker vorgestellt hat! Anders als normale Jerkbaits lassen sich Gummiaale besser mit längeren Ruten präsentieren. Ich fische diese Softjerks mit einer 2,70 m langen Spinnrute mit 85 Gramm Wurfgewicht (entweder die Dreamtackle "Uli Beyer Spezial" oder die neue Baitjigger H bzw. Baitjigger XH. Nach jedem Schlag in die lose Schnur hinein schießt der Köder los und gleitet ein langes Stück, bevor er langsamer wird und dann in die Tiefe fällt. Lassen Sie den Gummiaal so lange bis zum nächsten Schlag gleiten, bis er gerade beginnt, in die Tiefe abzudrehen und setzen Sie dann den nächsten Schlag, dann ist er besonders fängig! Die Rute wird normalerweise nach unten gehalten, wenn man mit dem Köder größere Wasserflächen absuchen will. Allerdings sind mit dem kleinen Kilr-Eel auch minutenlange Tänze fast auf der Stelle möglich, indem man die Angelrute hoch hält und immer nur kurz nach oben schlägt. Der Aal dreht dann einen Looping nach dem anderen und macht die Räuber rasend. Alle Delong-Gummiaale sind fertige Köder und dürfen keinesfalls bebleit oder sonst wie verändert werden.
Viele Softjerks werden aber auch für die Selbstmontage geliefert. Neuerdings gibt es viele Softjerks, die mit sogenannten Offset-Haken montiert werden. Sie finden diese auch als No-Action Shads. Unbeschwert oder mit speziellen Belly Weights können diese Shads aber sehr erfolgreich auch im Kraut ohne Hänger eingesetzt werden. Testen Sie unbedingt die neuen 8/0er Sichelhaken von Dreamtackle (Offset-Haken) in Verbindung mit den Faulenzer-Shads! Sie sind eine fängige Variante für krautige Angelbereiche! Als Softjerk geeignet sind die meisten Shads bzw. Gummifischchen, die keinen Schaufelschwanz sondern spitz zulaufende Enden oder einen einfachenV-Schwanz haben. Unter Faulenzer-Shads bzw. Drop-Shot Ködern werden Sie meistens fündig und in Kombination mit einem so genannten Offset - Haken kann man sie schwerelos über und im Kraut sehr verführerisch anbieten. Hierfür wird dann eine leichtere Rute mit Spitzenaktion benutzt, um mit kurzen Schlägen den Köder irritiert durch das Wasser flüchten zu lassen. |