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Gummiköder sind äußerst vielseitige Kunstköder!


Gummiköder sind z.B. alle Gummfische, Softbaits, Shads, Twister, Curly Tails, Faulenzer-Köder, Swimbaits, Kopytos, usw.. Eigentlich bestehen sie gar nicht aus Gummi, sondern aus einem besonders weichen Kunststoff, der den Köder in besonders verführerische Wedelbewegungen versetzen kann. Den unaufhaltsamen Siegeszug der Gummiköder eröffneten in Deutschland die ersten Twister von Mister Twister vor ca. 30 Jahren. Damals begann auch Uli Beyer gleich, sich mit diesen Erfolgsködern anzufreunden. Die Liebe zu ihnen ist bis heute geblieben. In den USA wurden die ersten Gummiköder, wie wir sie heute kennen, schon vor über 60 Jahren erfunden und aus anderen weichen Materialien, die allerdings noch deutlich härter waren wurden bereits um 1860 erste Köder zum Patent angemeldet. Schnell war klar, dass diese weiche Welle nicht mehr abebben würde und vor allem Zander ließen sich fortan ausgesprochen gut mit Kunstködern überlisten.

Zwischenzeitlich hat sich die weiche Welle zu einer echten Sintflut entwickelt. Nicht nur dem Laien fällt es schwer, sich darin zurechtzufinden...

Sandras, Frogger, Curlies, Turbotails, Slottershads, Attaktor, Blinker-Hits, Swimbaits, Riesentwister, Paddels, Bullfrogs, USA-Shads uvm. - die Liste der Gummiköder ist inzwischen endlos! Jeder der Hersteller lobt seine Gummiköder als die ultimativen Allesfänger. Zugegeben, auch ich habe immer wieder Favoriten gehabt und mich von zufälligen Erfolgen beeinflussen lassen. Inzwischen habe ich aber feste Auswahlkriterien für diese Kunstköder, die ich Ihnen der Reihe nach hier erklären möchte.

Twister oder Gummifisch?
Ein großes Spektrum der Weichplastikköder lässt sich grob in zwei wesentliche Gruppen einteilen. Twister, typisch mit ihrem gebogenen Sichelschwanz und Shads, in der Regel ein Fischkörper mit einem Schaufelschwanz. Was ist vorzuziehen? Manchmal ist das eine Gewissensfrage, die nicht eindeutig zu beantworten ist. Mein erster Lieblingsköder war ein Doppelschwanz-Twister, der auch sehr häufig erfolgreich war. Früher schwor ich darauf und fand Shads eher schlecht und entsprechend waren sie bei mir weniger fängig. Heute schwöre ich meistens auf Gummifische zwischen 11 und 25 cm. Das liegt daran, dass für mich nicht mehr die Quantität der Bisse, sondern die Größe der zu fangenden Fische ein wichtiges Auswahlkriterium ist. Die Menge der gefangenen Fische spricht bei mir eher für Twister, allerdings die Qualität, also besonders kapitale Fische scheinen öfter auf Gummifische gefangen zu werden. Der Vorteil eines Twisters liegt darin, dass sein längerer Sichelschwanz auch mit Kraut am Haken noch attraktive Bewegungen erzeugt. Deswegen ist er als Krautköder sehr zu empfehlen. Große Twisterschwänze oder Doppelschwänze erzeugen äußerst viel Bewegung auch bei langsamstem Zug. Neuerdings tauchen Riesentwister für die Hechtangelei auf. Einige nennen sie auch einfach "Wurm". Speziell in den Bodden wird damit recht gut gefangen. Bullfrogs sind die große Alternative als Doppelschwanz. Ebenfalls von Dreamtackle ist der kleinere Frogger. Er hat es mir für langsamste Köderführung angetan. Gut zu werfen und auch schneller zu fischen ist dagegen der Riesentwister von Action Plastics. Allerdings erhöhen wir bei solchen Ködertypen mit langem Schlabberschwanz auch den Luft-und Wasserwiderstand. Würfe gelingen in der Regel weniger weit und in der Strömung bekommt der Köder mehr Auftrieb. Beides macht mehr Bleigewicht nötig.

Dagegen produziert ein Gummifisch durch seine kompaktere Form und damit Hakennähe beim Biss weniger Fehlbisse und in der Regel auch bessere Wurfweiten. Angsthaken oder Systeme für Gummiköder nennt man die Bewaffnung mit Drillingen bei Shads und Twistern. Sie erhöhen die Bissausbeute, lassen Gummischwänze aber auch leichter einhaken, so dass der Gummiköder dann nicht mehr optimal läuft.
Harte oder weiche Gummiköder?
Für mein Empfinden ist die Konsistenz von Gummiködern eine sehr wichtige Ködereigenschaft, auf die ich sehr großen Wert lege. Ich habe deshalb immer Köder in verschiedenen Konsistenzen bei mir. Die von mir entwickelten Slottershads gibt es deshalb auch als Slottershads in festerer USA-Qualität und als besonders softe Ausführung, den Slottie S. Dieser zweite Slottershad ist inzwischen dermaßen erfolgreich, dass er von etlichen Anbietern im Laufe der letzten 5 Jahre kopiert wurde! Suchen Sie einmal den Markt für Gummiköder ab und sie werden schmunzeln, wie viele Anbieter die von mir entwickelte Köderform "neu erfunden" haben. Für mich ein Kompliment und Beweis dafür, dass Slottershads ein echter Erfolgsköder sind! Vor der Auswahl der richtigen Härte des Gummimaterials sollte ich mir deshalb überlegen, welche Eigenschaften gerade benötigt werden.
Besonders weiche Gummiköder sind in klarem Wasser und bei kaltem Wasser sehr gut, weil diese Konsistenz feinere Bewegungen an leichteren Bleiköpfen erlaubt. Auch bei langsamstem Zug spricht der Gummifisch an und bewegt sich schon lebhaft im Wasser. Außerdem reagieren sehr vorsichtige Räuber beißfreudiger auf weiche als auf harte Kunstköder, wenn sie diese prüfend anstupsen. Zusatzhaken, die oben bereits erwähnten Angstdrillinge reißen auch leichter aus dem Köder heraus und fassen somit besser im Fischmaul. Vor allem, wenn wir mit großen Gummiködern Schleppen, ziehe ich weiche Slottershads, den Slottie S in 20 oder 25 cm allen anderen Ködern vor, weil diese auch in der langsamen Sinkbewegung noch gut arbeiten und auch fast im Stand des Bootes noch attraktiv beweglich bleiben. Auch beim Vertikalangeln sind Slottie S deshalb extrem erfolgreich!
Aber: Eine sichtbare, schöne Wackelbewegung, die in stärkerer Strömung oder bei schnellerem Zug zu einem unkontrollierten Drehen und Rap-Tanz verkommt, ist nicht mehr attraktiv. Abgesehen von der teils zu starken Bewegung müssen wir diese Supersofties meistens mit Sekundenkleber oder Kupferdraht auf dem Haken fixieren, damit sie bei kräftigem Wurf nicht ins Rutschen kommen. Beißen die Fische sehr gut, sind die Köder schon nach wenigen Bissen ziemlich zerfleddert. Beim Zander angeln im Rhein benutze ich deshalb sehr gern den normalen Slottershad. Man muss deshalb immer die Vor- und die Nachteile abwägen!

Feste Gummiköder wie der normale Slottershad oder Kopyto von Relax benötigen mehr Blei oder schnellere Zugbewegungen, um eine verführerische Bewegung zu vollziehen. Dafür können wir mit diesen Shads besonders starke Druckwellen erzeugen, die den Räuber auch im trüben Wasser besonders reizen. Die druckvollen Rappelbewegungen eines härteren Köders spürt man häufig sogar bis in die Rutenspitze. Ebenso spürt Sie der Räuber im trüben Wasser mit seiner Seitenlinie. Die Verschleißquote bei vielen Bissen liegt deutlich besser und damit gibt es ebenso gute Argumente für festere Materialien.

Übrigens: Aus diesen Erkenntnissen heraus habe ich den festen Slottershad entwickelt. Ein festerer Kunststoff mit seitlichen Kerben in der hinteren Hälfte des Köders vereint die Vorteile beider Konsistenzen. Diese Konstruktion erlaubt ein sehr breites Spektrum an Bleiköpfen, totale Beweglichkeit bei langsamster Köderführung ebenso wie Druckwellen und Bissfestigkeit durch ein festeres Grundmaterial. Achten Sie einmal darauf, wie viele Gummifische es heute mit Kerben im Schwanzbereich gibt! Diese Erfolgskonstruktion, die ich vor 15 Jahren in Deutschland entwickelt habe, haben sich viele Anbieter abgeguckt.
Tipp für verformte und unbewegliche, alte Gummifische: Um verformte oder feste Gummiköder beweglicher zu machen, hilft kurzes Kochen. Die Schwänze der Köder müssen beim Abkühlen absolut gerade liegen! Je länger ein Köder der Hitze ausgesetzt wird, desto weicher wird er. Nach dem Kochen legen Sie Ihre Gummiköder vorsichtig auf ein Handtuch und lassen die Gummischwänze über die Tischkante herausragen, so dass der Schwanz absolut gerade liegt!
Die Form und Größe des Schaufelschwanzes?
Der Schaufelschwanz am Gummifisch ist das, was die Tauchschaufel am Wobbler ist. Sozusagen der Bewegungsmacher. Je steiler der Schaufelschwanz bei einem Gummifisch nach unten steht, desto heftiger sind seine Köderbewegungen. Spezialisten betreiben Ködertuning mit einer scharfen Schere und Kerze. Einfach einen kleinen Keil aus der Schwanzwurzel rausschneiden und mit Hilfe der Kerzenhitze wieder zusammenschweißen!

Gleiches gilt selbstverständlich für die Größe eines Schaufelschwanzes. Das haben wir uns schon früher zunutze gemacht und an kleinere Shads einfach die Schwänze größerer Shads angeschweißt. Trotzdem sind diesem Spiel Grenzen gesetzt, denn irgendwann werden die Bewegungen zu heftig und als Gegenpol zu dem kräftigen Wackelschwanz benötigen wir einen ziemlich großen Bleikopf. Wenn man übertreibt, wackelt der Schwanz mit dem Hund… (Sie verstehen?) Gerade auch in der Strömung erzeugen wir mit einem übergroßen Schwanz recht viel Bewegung und Auftrieb, was die Attraktivität des Köders reduzieren kann. Gummifische für starke Strömung wie z.B. teilweise beim Angeln auf Zander im Rhein sollten deshalb manchmal eher schräger geneigte bzw. kleinere Schaufelschwänze haben.
Aus diesem Grund nehme ich auch oft noch gern die älteren Gummfische mit schrägem Schwanz, die im normalen Einsatz eher unbeweglich wirken! Suchen Sie mal bei uns im Shop unter USA-Shads 13 cm! Speziell in starker Strömung wirken die eher schräg stehenden, festeren Schaufelschwänze manchmal Wunder, weil sie gerade ausreichende Bewegungen mit weniger Auftrieb erzeugen. Es ist aber sehr wichtig, auch einen schweren Bleikopf von mindestens 17 Gramm, besser 21-33 Gramm dazu zu verwenden! Sind wir sonst bestrebt, ein Maximum an Druckwelle und Bewegung zu bekommen, hier ist ausnahmsweise weniger mehr...
Eine neue Schwanzform weisen die Wedge-Tails auf. Er sieht aus wie ein geschwollener normaler Fischschwanz, hat es aber auch in sich. Wedge-Tails zeigen kaum sichtbare, aber deutlich spürbare, hochfrequente Schwingungen. Um sie optimal aus dem Köder herauszukitzeln, sollte der Köder nicht in kurzen Zupfern, sondern ruhig in bewusst längeren Zügen präsentiert werden. Diese Köderführung wirkt besonders dann, wenn die Räuber beißfaul sind und vielleicht auch ein Stück über dem Grund stehen. In den Bodden an schwierigen Angeltagen scheinen diese Köder magische Anziehungskraft auszuüben.
Große oder kleine Gummiköder?
Es ist schon erstaunlich, wie wenig Vertrauen viele Raubfischangler in große Kunstköder haben. Mit schmunzeln beobachte ich, wie zwar recht große Köderfische, aber immer wieder äußerst kleine Gummiköder eingesetzt werden. Klar, dass man häufig auf kleinere Köder mehr Bisse bekommt. Auch die Raubfischbabys fühlen sich diesen Ködern gewachsen... Trotzdem gibt es wichtige Gründe für große Köder ich meine hier solche von 15 cm aufwärts: Erstens haben größere Räuber in der Regel ein Beutespektrum, das größere Angebote bevorzugt. Stellen wir uns einen Traumhecht von 10 Kilo vor. Der schnappt sich meist lieber eine Beute mit 5-10 % seines eigenen Körpergewichtes, als unentwegt hinter Kleinvieh herzujagen. Fische sind von Natur aus faul wie wir Menschen... Zweitens ist die Köderzusammenstellung und Präsentation mit größeren Ködern deutlich einfacher. Je kleiner ein Gummiköder ist, desto genauer muss das Bleikopfgewicht passen und die Köderführung präzise durchgeführt werden. Bei entsprechend größeren Softbaits kann das Blei auch einmal 5 und mehr Gramm zu schwer oder zu leicht sein und es bleibt trotzdem eine gute Attraktivität erhalten, was gerade für Anfänger eine wichtige Erkenntnis ist! Drittens fischen die meisten unserer Angelkollegen auch bevorzugt mit kleineren Ködern, so dass große Köder häufig sogar die kleineren Räuber besser an den Haken locken, weil diese einfach weniger bekannt sind.
Mit oder ohne integriertem Bleikopf?

Gummiköder kann man als so genannten Swimbait fertig montiert und mit Blei im Körper integriert erwerben, oder aus einzelnem Bleikopf und Gummiköder seinen individuellen Köder für spezielle Einsatzzwecke kombinieren. Gummiköder haben mit Sicherheit auch deshalb einen solchen Siegeszug in die Welt der Kunstköder gehalten, weil sie durch die große Flexibilität in den Zusammenstellungsmöglichkeiten für so ziemlich alle Angelsituationen anwendbar sind. Erie-Jigs oder Football-Jigs für die Tiefe, Fischköpfe für die Strömung und Bananen-Jigs für die Distanz bzw. flaches Wasser machen den ausgewählten Gummiköder erst zur spezialisierten Fangmaschine. Trotzdem liegt das Blei immer vor dem Köder und erst in Verbindung mit einer recht straffen Schnur schwimmt unser Gummifisch ordentlich und bleibt als Köder attraktiv. Neuerdings gibt es fertig montierte Gummiköder mit integriertem Blei und Haken im Köder selbst. Sie werden unter dem Oberbegriff Swimbaits erfasst, obwohl neuerdings auch feste, mehrteilige Wobbler diesen Kunstködern zugeordnet werden. Der Vorteil liegt in einem besonders guten Schwimm- und Sinkverhalten, weil der Schwerpunkt des Gesamtköders deutlich weiter hinten liegt. Diese Swimbaits verzeihen deshalb auch eher einmal schlaffere Schnüre und eine nicht so konzentrierte Köderführung. Achten Sie unbedingt darauf, dass Sie beim Kauf eines solchen Köders das richtige Sinkverhalten auswählen. Man unterscheidet slow-sinking für flaches Wasser, medium-sinking für Wassertiefen bis ca. 4 Meter und fast-sinking für besonders tiefes oder schneller fließendes Wasser. Gerade mit den Swimbaits von Castaic oder Casictas (AC-Plug) und der Bull Dawg von Musky Innovations sind absolute Favoriten in so mancher Expertenkiste. Unzählige Großhechte fielen auf sie geworfen und geschleppt herein. Der Casictas ist ein echter Geheimtipp, weil er nicht nur phantastisch gefärbt ist, sondern auch bewusst ganz feine, weniger starke Bewegungen aufweist. Gerade große Raubfische mögen dies häufig lieber als wildes Wackeln in der Köderpräsentation.
Gummijigs oder Gummiwobbler?
Ursprünglich bestanden Softbaits lediglich aus einem bebleiten Haken und einem Gummikörper. Durch diese Konstruktion war ihr Einsatzbereich insbesondere auf die Angelei in Grundnähe ausgerichtet. Krautige Gewässer und Unrat in Grundnähe machten den Einsatz von Jigs schwierig oder unmöglich. In den letzten Jahren werden Gummiköder nicht mehr nur mit Blei versehen. Durch schwimmfähige Holz- oder Kunststoffköpfe mit Tauchschaufel und Gummischwanz erschließen Gummiköder neuerdings den ganzen Wasserkörper. Auch diese Gummiköder, hier also eher als Wobbler eingesetzt, werden Swimbaits genannt! Vor allem Castaic hat hier sehr tolle Köder entwickelt, die so genannten Hardheads bzw. Castaic Trout sind hier führend. Eine sehr günstige Alternative für schnelleres Schleppangeln sind die Softtails von Dreamtackel. Vorsicht - bei langsamer Präsentation laufen diese Köder aber deutlich weniger wirkungsvoll aus die Castaics. Das Schleppteam vom Team Bodden schwört aber im Sommer auf der freien Ostsee auf diese Köder. Sowohl geworfen, als auch geschleppt sind die Swimbaits von Castaic eine enorme Bereicherung des Kunstköderangebotes. Insbesondere mit den Möglichkeiten einer besonders natürlichen Schwimmbewegung in Verbindung mit einer perfekten Körperform und Farbe stehen diese Modelle einem lebenden Köderfisch in nichts nach. Im Gegenteil, sie schwimmen dorthin, wo lebende Köderfische das Weite suchen würden. Sie wagen sich frech und "lebendig" in die Nähe der Räuber! Gummiwobbler von Castaic sind Spitzenköder, die mit diesem Konstruktionsprinzip Maßstäbe setzen. Durch aufwendiges, manuelles Tuning und Dekor sind diese Köder nicht nur wahre Kunstwerke, sondern eine unwiderstehliche Gefahr für fast jeden Räuber. Uli Beyer war der erste Fachhändler für Kunstköder in Deutschland, der Castaic-Köder eingeführt und in seinem riesigen Angebot hatte!
Mit Köpfchen angeln
Wenn man einen Gummifisch ausgewählt hat, hat man erst 50 % des fertigen Jigs bestimmt! Immer wieder stelle ich fest, dass zwar der Kunstköder in Form, Größe und Farbe sorgsam ausgewählt wird und dann achtlos irgend ein Bleikopf dazu montiert wird. Dabei ist der Bleikopf fast immer ebenso wichtig wie der Gummiköder selbst! Mit ihm und seinem eingebauten Bewegungsverhalten lege ich entscheidend die Schwimmkurve eines Gummiköders fest! Verschiedene Jigköpfe haben unterschiedliche Sinkverhalten und je nachdem, wo die Befestigungsöse sitzt, steigen die Köder auch anders auf! Es gibt endlos viele, verschiedene Bleikopfformen und Befestigungsarten. Unterscheiden Sie nach
a) Frontbefestigung (ganz vorn am Bleikopf, der Haken hängt fast senkrecht nach unten): Der Köder steigt dann senkrecht und schnell vom Bodengrund auf. Standup-Jigs (nicht zu verwechseln mit Erie-Jigs, die nur eine Stand-Up Funktion haben!), Walleye-Jigs und Bananenjigs sind Beispiele für diesen Bleikopftyp

b) Standardbefestigung (nicht vorn am Kopf, aber vor dem Schwerpunkt. Der Haken hängt schräg an der Angelschnur): Der Köder ist "mittelmäßig" stark aufsteigend befestigt und erfüllt eine gute Allroundfunktion. Neben dem Allrounder Rundkopf sind hier auch Fischköpfe zu nennen

c) Schwerpunktbefestigung (der Kopf ist genau über dem Schwerpunkt befestigt, der Haken hängt waagerecht an der Schnur): Der Köder hat wenig bestreben, vom Bodengrund aufzusteigen und hält besonders guten Grundkontakt. Hier sind die erfolgreichsten Jigköpfe der Erie-Jig und der Footballjig. Erieköpfe werden sehr viel in Flüssen wie z.B. dem Rhein verwendet. Football-Jigs hingegen sind in der Vertikalangelei sehr gern genutzte Bleiköpfe.

Frontbefestigte Bleiköpfe setzt man besonders dann ein, wenn man auf große Distanz die Schnur fast waagerecht über dem Wasser liegen hat. Dann kann man beim Zupfen immer noch eine schöne Auf- und Abbewegung mit dem Köder erzeugen. Sowohl Bananenköpfe, Walleye-Jigs, Stand-Up Jigs oder Slide-Along Jigs gehören zu dieser Kategorie.
Standardbefestigte Bleiköpfe sind die Allrounder unter den Köpfen. Schräg ins Wasser verlaufende Schnüre lassen den Kopf etwas, aber nicht zu stark aufsteigen. Meistens brauchbar, manchmal aber nicht optimal sind diese Köpfe, zu denen z.B. Rundköpfe oder Fischköpfe zählen.
Schwerpunktbefestigte Köpfe kommen vor allem beim Vertikalangeln bzw. an steilen Ufern, beim Angeln vom Boot im Tiefenwasser usw. zum Einsatz. Der Köder wird bei jedem Zupfer relativ steil nach oben gezogen und es kommt mehr darauf an, guten Grundkontakt zu erhalten, als den Köder länger ins Wasser zu befördern. Erie-Jigs und Football-Jigs sind die bekanntesten Vertreter dieser Kopfgruppe



Haken
Profigröße
10
MIi
8
A/0
4
A
2+1
B
1/0+2/0
C
3/0
D
4/0
F
5/0
G
6/0
H
7/0
I
8/0
K
9/0
L
10/0
M
Einhänger
empfohlen?
Shad 3 cm _ _ X _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ Nein
Shad 5 cm _ _ _ X _ _ _ _ _ _ _ _ _ Nein
Shad 7cm _ _ _ _ X _ _ _ _ _ _ _ _ Nein
Shad 9 cm _ _ _ _ _ X _ _ _ _ _ _ _ Nein
Shad 11 cm _ _ _ _ _ _ X _ _ _ _ _ _ Evtl.
Shad 13cm _ _ _ _ _ _ _ X _ _ _ _ _ Evtl.
Shad 15 cm _ _ _ _ _ _ _ _ X X _ _ _ Ja
Shad 20 cm _ _ _ _ _ _ _ _ _ X X _ _ Unbedingt
Shad 25 cm _ _ _ _ _ _ _ _ _ X X X Unbedingt
Frogger 4 cm _ _ X _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ Nein
Frogger 8 cm _ _ _ _ X X _ _ _ _ _ _ _ Nein
Frogger 12 cm _ _ _ _ _ _ X X _ _ _ _ _ Evtl.
Frogger 18 cm _ _ _ _ _ _ _ _ X X _ _ _ Ja
Paddel 7 cm _ _ _ _ X _ _ _ _ _ _ _ _ Nein
Paddel 10 cm _ _ _ _ _ X _ _ _ _ _ _ _ Evtl.
Paddel 17 cm _ _ _ _ _ _ _ X _ _ _ _ _ Ja
Koppe 8 cm _ _ _ _ _ X _ _ _ _ _ _ _ Nein
Curlifisch 10 cm _ _ _ _ X X _ _ _ _ _ _ _ Nein
Sbiro-Fisch _ _ X _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ Nein
Frosch _ _ _ _ _ X X _ _ _ _ _ _ Nein
Sandra 7 cm _ _ _ X _ _ _ _ _ _ _ _ _ Nein
Sandra 9 cm _ _ _ _ X X _ _ _ _ _ _ _ Nein
Sandra 12 cm _ _ _ _ _ X X _ _ _ _ _ _ Nein
Sandra 16 cm _ _ _ _ _ _ _ X X _ _ _ _ Ja
Sandra 23 cm _ _ _ _ _ _ _ _ _ X X _ _ Unbedingt
Riesentwister _ _ _ _ _ _ _ _ X X _ _ _ Unbedingt



 

 

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